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PUNKTUM Faces.

Unsere Kollegen stellen sich vor

erstellt am: 19.03.14 | von: PUNKTUM | Kategorien: Faces


Bei PUNKTUM arbeiten Menschen mit hoher Technikaffinität, großer Begeisterung für Kommunikation und ausgeprägter Leidenschaft für ihre Hobbys. In unserer Serie „PUNKTUM Faces“ stellen wir die Kollegen aus allen Bereichen genauer vor. Sie geben einen kurzen Einblick in ihre Arbeit und was sie darüber hinaus begeistert.

 

Heute: Senior Art Director Alexander Voigt

Mit über sieben Jahren Agenturzugehörigkeit ist Alex der dienstälteste Mitarbeiter bei PUNKTUM. Nach seiner Ausbildung als Schriftsetzer und vier Jahren Bundeswehr verschlug es den gebürtigen Leipziger nach Hessen. Über eine B2B-Agentur in Friedberg gelangte er 2006 zu PUNKTUM nach Bad Vilbel, wo er unsere Kunden seitdem mit kreativen Ideen, anspruchsvoller Gestaltung und guter Laune versorgt. Als Projektleiter betreut er zudem zahlreiche Kunden bei der Umsetzung ihrer Kommunikationsmaßnahmen. Seit einigen Jahren widmet Alex sich auch intensiv dem Thema Social Media. Dabei kümmert er sich nicht nur um unsere PUNKTUM-Accounts bei Facebook, Twitter und Google+, sondern auch um die Profile seiner zweiten großen Leidenschaft: Mit viel Herzblut agiert er als ehrenamtlicher Social-Media-Manager bei „seinem Verein“ 1. FC Lok Leipzig.

 

Wie sieht dein typischer Arbeitsalltag aus?

Tür aufschließen, Computer anmachen, Kaffee holen, hinsetzen und erst mal E-Mails checken. Dann geht’s mit den laufenden Projekten weiter: Konzepte und Strategien vorantreiben, konkrete Maßnahmen umsetzen, mit unseren Kunden abstimmen und schließlich für den Druck oder das Livestellen ins Internet finalisieren. Neben dem normalen Arbeitsalltag haben wir regelmäßig Kundentermine, Brainstormings und Präsentationen. Oder auch mal wie neulich eine viertägige Geschäftsreise inklusive Ideenpräsentation nach New York. Das bringt Abwechslung in den Tag und die Arbeitswoche.

 

Alexander Voigt im Gespräch über Social Media, Lieblingsverein und Herzblut.

Alexander Voigt im Gespräch über Social Media, Lieblingsverein und Herzblut.

 

Was machst du am liebsten?

Herkommen (lacht dabei). Ich mag den direkten Kontakt mit Kunden und die persönliche Abstimmung zu den Projekten. Und natürlich den tagtäglichen Austausch mit den Kollegen, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. In unserem kleinen, aber feinen Team ist die Stimmung super. Das ist das Besondere an PUNKTUM. Wir sind als Kreative in direktem Kundenkontakt und einfach näher dran an den Projekten. Das ist nicht so anonym wie in anderen Agenturen, wo zwischen Kunde und Kreation noch ein Kontakter sitzt. Wir sind von Anfang bis Ende in die Projekte involviert, von der Angebotserstellung bis zur Erfolgskontrolle.

 

Was begeistert dich an deiner Arbeit?

Die Abwechslung. Einmal durch unsere Arbeitsweise und zweitens durch unsere Kundenvielfalt. Eben arbeite ich noch am Fachmagazin für Healthcare, springe zur Dialogaktion für die IT-Branche und beende meinen Arbeitstag mit der Planung eines Messestands. Mit unseren Dialogaktionen erzielen wir dabei oft Responsequoten im zweistelligen Bereich. Das ist schon erstaunlich und freut einen besonders. Kunde zufrieden, alle zufrieden (freut sich). Zusätzlich checke ich unsere Social-Media-Kanäle und bereitete entsprechende Postings vor. Social Media ist sowieso genau mein Thema. So sehr, dass ich die Portale auch in meiner Freizeit nutze. Klar, als Privatperson, aber auch professionell als ehrenamtlicher Social-Media-Manager meines Heimatclubs 1. FC Lok Leipzig.

 

Seit wann bist du Social Media Manager bei Lok Leipzig? Welche Aufgaben hast du?

Ich mache das seit Anfang dieses Jahres. Zusammen mit zwei anderen Lok-Begeisterten und in Abstimmung mit dem Vereinspräsidium kümmere ich mich um die Postings bei Facebook, Twitter und Google+, aber auch um Aktionen rund um den Verein. Neulich gab es beim Relegationsligaspiel gegen Hertha BSC Berlin II die Aktion „Berliner vernaschen“, die nicht nur in den sozialen Medien, sondern auch in der Presse groß aufgezogen wurde. Beim Spiel und auch im Vorfeld wurden Kreppel, die in Sachsen Berliner Pfannkuchen heißen, verteilt und die Aktion intensiv beworben. Mit Erfolg: Über 3.500 Zuschauer fanden den Weg zum Spiel und feuerten die Mannschaft an. Normal sind eher 2.500 Zuschauer bei Heimspielen.

 

Was unterscheidet Social Media für einen Sportverein von Social Media für B2B-Unternehmen?

Die Reichweite, die sofortige Reaktion auf den Content und der Umgang untereinander. Erst mal erreicht man sehr viele Fans, im wahrsten Sinne des Wortes. Lok Leipzig hat zum Beispiel knapp 16.000 Follower bei Facebook. Selbst größere B2B-Unternehmen, die Social Media nutzen, hingegen oft nur wenige Hundert. Dann ist die Zielgruppe natürlich eine andere. Die Ansprechpartner im B2B sind oft Top-Entscheider, die sich nicht unbedingt bei Facebook tummeln – zumindest nicht beruflich. Mit einigen gezielten Posts kann man bei einem bekannten Fußballverein oder auch Konsumer-Unternehmen ein ganz schönes Fass aufmachen, während im B2B Social Media immer noch ein reiner Nebenschauplatz ist. In einem privaten oder auch Sport-Account ist die Ansprache auch eine ganz andere. Bei der Loksche (Anm. d. Red.: Lok Leipzig) zum Beispiel ist sie emotional und leidenschaftlich. So werden Posts auch sofort geliked, kommentiert und geteilt – im Sekundentakt – und nicht nur von den Anhängern, sondern zum Beispiel auch von der Presse. Das ist einerseits eine super Sache, erfordert manchmal aber auch eine schnelle und vor allem glaubwürdige Reaktion.

 

Was würdest Du Deinen B2B-Kunden zum Thema Social Media dann raten?

Auf jeden Fall dranbleiben und beobachten. Ich bin mir sicher, dass es hier in Zukunft einige hochinteressante Entwicklungen geben wird. Aktuell sind die Strukturen und Entscheidungsprozesse im B2B so, dass Social Media noch nicht als bedeutendes Akquise- oder Verkaufsinstrument taugt. Aber das kann und wird sich sicher ändern.

 

Was nimmst du daraus mit für unsere PUNKTUM-Profile?

Wir haben da inzwischen eine wie ich finde ganz gute Strategie. Wir nutzen Facebook und Google+ für Themen wie besondere Ereignisse oder interessante Begebenheiten innerhalb unseres Agenturalltags. Also eher Internes und durchaus auch Persönliches. Wir wollen damit ein Gefühl für uns, unsere Arbeitsweise und die gesamte Agentur schaffen. Uns so zeigen, wie wir eben sind. Wir transportieren Zwischentöne und gewähren einen Blick hinter die Kulissen. Auch hier ist die Ansprache locker, persönlich und mit dem einen oder anderen Augenzwinkern versehen. Dadurch werden wir sehr transparent, lassen unsere Follower „nah ran“ – aber das passt auch gut zu unserer Kultur. Bei Twitter kommentieren oder re-tweeten wir zusätzlich Neuigkeiten und interessante Berichte aus unserer Branche. Wer uns hier folgt, sieht auch, was wir fachlich beachtenswert finden oder welche Meinung wir zu welchem Thema haben. Wir haben somit eine gesunde Mischung gefunden, die verschiedenen Kanäle für unsere Themen zu nutzen – fachlich und auch persönlich. Wer uns noch nicht folgt, sollte das schnellstens nachholen. Ich würde mich natürlich sehr freuen, wenn wir noch mehr Follower finden und erreichen könnten (grinst).

 

Wir sind gespannt. Vielen Dank für das Gespräch!