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Onlinestudie 2010.

erstellt am: 21.08.10 | von: Frank Hussendörfer | Kategorien: Kommentare

Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2010: Fast 50 Millionen Deutsche sind online Die neueste ARD/ZDF-Onlinestudie 2010 zeigt, dass mittlerweile fast 70 % der Bevölkerung zumindest gelegentlich das Internet nutzen. Von denen, die online sind, nutzen 76 % und damit gut drei Viertel das Internet täglich. Im Prinzip ist das nichts Neues, es zeigt vielmehr nur, dass Online-Aktivitäten heute fast schon zum täglichen Leben gehören wie Zähne putzen oder einkaufen.Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2010:

Fast 50 Millionen Deutsche sind online

 

Die neueste ARD/ZDF-Onlinestudie 2010 zeigt, dass mittlerweile fast 70 % der Bevölkerung zumindest gelegentlich das Internet nutzen. Von denen, die online sind, nutzen 76 % und damit gut drei Viertel das Internet täglich. Im Prinzip ist das nichts Neues, es zeigt vielmehr nur, dass Online-Aktivitäten heute fast schon zum täglichen Leben gehören wie Zähne putzen oder einkaufen.

 

Etwas spannender ist die Entwicklung mit dem, was man Web 2.0 nennt. Denn nach der Studie nehmen die Nutzerzahlen bei Wikipedia, Videoportalen wie YouTube oder privaten Netzwerken seit 2007 kontinuierlich zu. Dahinter steckt sicher weniger ein Trend hin zu irgendwelchen neuen Angeboten, sondern vielmehr eine Erweiterung des Nutzerverhaltens: Im Fokus steht nach wie vor die Informationsbeschaffung, jedoch gewinnt mit Web 2.0 die Ausweitung um multimediale Inhalte und der interaktive Austausch, sei es durch Communitys, Twitter, immer mehr an Bedeutung. Das klassische Verhalten von Netzwerken, Empfehlungsmarketing oder Mund-zu-Mund-Propaganda wird damit auf die Online-Ebene übertragen. Web 2.0 überträgt das klassische Beziehungsverhalten also in das Web. Und je alltäglicher der Umgang mit dem Internet ist, desto selbstverständlicher läuft das durchaus klassische Sozialverhalten auch online ab: Das zeigt die Studie anhand der deutlichen Zunahme der Nutzung von Web-2.0-Diensten bei jüngeren Zielgruppen. Was bedeutet das für Marketing und vor allem für Marketing im B2B? Ganz einfach: Wir haben es mit einem Wandel bei der Informationsbeschaffung und dem Informations- und Erfahrungsaustausch zu tun. Insbesondere für jüngere Leute – und damit Entscheider im B2B von morgen – gibt es neben „realen“ Netzwerken, persönlichen Kontakten und dem „realen“ Austausch unter Kollegen,  Geschäftspartnern und Freunden auch die Online-Netzwerke, den Erfahrungsaustausch und die Meinungsbildung im Online-Bereich, nicht als neuer oder gar vorübergehender Trend – sondern als ganz selbstverständlicher weiterer Weg, schnell und effizient Wissen, Meinungen und Urteile unter Gleichgesinnten und Personengruppen mit gleichen Erfahrungen und Anliegen auszutauschen. Für die Kommunikation bedeutet das: Die klassischen Medien allein werden in Zukunft nur einen Teil der Informations­beschaffung und Meinungsbildung abbilden können. Aber auch Online-Aktivitäten allein werden nicht die Lösung sein. Denn das Web ist nicht die Zukunft, das Web wird schlichtweg ein ganz selbstverständlicher Bestandteil des ganz realen Lebens.

 

Etwas spannender ist die Entwicklung mit dem, was man Web 2.0 nennt. Denn nach der Studie nehmen die Nutzerzahlen bei Wikipedia, Videoportalen wie YouTube oder privaten Netzwerken seit 2007 kontinuierlich zu. Dahinter steckt sicher weniger ein Trend hin zu irgendwelchen neuen Angeboten, sondern vielmehr eine Erweiterung des Nutzerverhaltens: Im Fokus steht nach wie vor die Informationsbeschaffung, jedoch gewinnt mit Web 2.0 die Ausweitung um multimediale Inhalte und der interaktive Austausch, sei es durch Communitys, Twitter, immer mehr an Bedeutung. Das klassische Verhalten von Netzwerken, Empfehlungsmarketing oder Mund-zu-Mund-Propaganda wird damit auf die Online-Ebene übertragen. Web 2.0 überträgt das klassische Beziehungsverhalten also in das Web. Und je alltäglicher der Umgang mit dem Internet ist, desto selbstverständlicher läuft das durchaus klassische Sozialverhalten auch online ab: Das zeigt die Studie anhand der deutlichen Zunahme der Nutzung von Web-2.0-Diensten bei jüngeren Zielgruppen.

 

Was bedeutet das für Marketing und vor allem für Marketing im B2B? Ganz einfach: Wir haben es mit einem Wandel bei der Informationsbeschaffung und dem Informations- und Erfahrungsaustausch zu tun. Insbesondere für jüngere Leute – und damit Entscheider im B2B von morgen – gibt es neben „realen“ Netzwerken, persönlichen Kontakten und dem „realen“ Austausch unter Kollegen,  Geschäftspartnern und Freunden auch die Online-Netzwerke, den Erfahrungsaustausch und die Meinungsbildung im Online-Bereich, nicht als neuer oder gar vorübergehender Trend – sondern als ganz selbstverständlicher weiterer Weg, schnell und effizient Wissen, Meinungen und Urteile unter Gleichgesinnten und Personengruppen mit gleichen Erfahrungen und Anliegen auszutauschen. Für die Kommunikation bedeutet das: Die klassischen Medien allein werden in Zukunft nur einen Teil der Informations­beschaffung und Meinungsbildung abbilden können. Aber auch Online-Aktivitäten allein werden nicht die Lösung sein. Denn das Web ist nicht die Zukunft, das Web wird schlichtweg ein ganz selbstverständlicher Bestandteil des ganz realen Lebens.



Frank Hussendörfer

Frank Hussendörfer ist als Diplom-Ingenieur das Bindeglied zwischen Technik und Kreation. Er sorgt dafür, dass aus komplexen Sachverhalte und Technologien passende originelle, einprägsame Ideen werden...

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